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The SS-Division Wiking in the Caucasus 1942-1943

Green • 2017
AuthorsMassimiliano Afiero
ISBN978-83-65281-37-1
Release date2017-02-20
SeriesGreen
Cat. No.4123
CategoryNew CategoryNowe
FormatA4, 144 pages
Price89.00 PLN Price19.00 GBP

In the summer of 1942, German forces resumed their attack on the Eastern Front, this time concentrating exclusively on the southern sector, with the objective of conquering Stalingrad and the Caucasus. 

After having been engaged in the recapture of Rostov, the Wiking Division penetrated deeply into the Cuacasus, crossing many rivers that criss-crossed that area, facing thousands of ambushes and thousands of encounters against an enemy that was increasingly battle-tested, tough and impossible to pin down. Throughout this new campaign there lacked, in fact, the sweeping maneuvers of annihilation of the Soviet forces that had characterized the 1941 summer campaign. This time, the Soviet commands and soldiers learned to withdraw and regroup their forces in order to launch ferocious counterattacks, adding skill to their courage. Despite everything, the SS troops were able to reach the far-off Asiatic regions, threatening to reach the shores of the Caspian Sea. The terrain conditions, the strong enemy resistance, logistics problems and heavy losses slowed down the ambitions of the SS and of all of the German forces. With the deterioration of the situation on the Stalingrad front, the German forces in the Caucasus were forced to withdraw rapidly to avoid being trapped themselves and it was only due to the stoic stand made by Von Paulus’ German forces that enabled them to save themselves, given them time to pull back to the north and return to the positions they had occupied the previous year. The Wiking Division was involved in a terrible winter retreat, characterized by bitter fighting against the enemy and against glacial cold, suffering additional heavy losses, managing to pull the survivors of that terrible adventure across the Mius river. The chronology of events is told through direct testimony of the participants, period war reports and original documents, all accompanied as always by an exceptional host of images, maps and documents taken from military archives throughout the world and from highly respected private archives, all designed to make treatment of the subject more compelling.  

 

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  • www.modellversium.de • 2017-03-03

    The SS-Division Wiking in the Caucasus 1942-43

    Green Series Nr. 23

     - The SS-Division Wiking in the Caucasus 1942-43

    Zusammenfassung:

    Autor: Massimiliano Alfieri
    Verlag: MMP Books
    ISBN: 978-83-65281-37-1
    Erscheinungsjahr: 2017
    Sprache: Englisch
    Inhalt:
    • 144 Seiten mit zahlreichen (fast 400!) Abbildungen in Schwarz-Weiß
    • Karten und Übersichten
    Preis: 24 Euro

    Besprechung:

    Im Sommer 1942 startete die Deutsche Wehrmacht eine finale Offensive an der Ostfront. Mit der als "Fall Blau" in die Geschichte eingegangenen Operation wollte Hitler das Blatt noch einmal wenden. Die Wehrmacht konzentrierte sch hierbei auf die Regionen um Stalingrad und dem Kaukasus. Die dort vorhandenen Ölfelder sollten die Versorgung der Truppe mit dem überlebenswichtigen Kraftstoff sicherstellen. Global betrachtet stand natürlich auch der Zusammenschluss mit den italienischen Kräften im Süden und den japanischen Truppen tief im Osten in Aussicht, was die Lage dramatisch verändert hätte. Die Operation sollte in mehreren Phasen ablaufen, zunächst war geplant die feindlichen Linien entlang des Flusses Don zu durchbrechen. Dann sollte das gesamte Becken um den Don eingenommen werden. Nach der Eroberung von Stalingrad sollten die deutschen Truppen weiter nach Osten vorrücken, um den gesamten Kaukasus einzunehmen, ein Gebiet vom Kaspischen Meer bis zum Schwarzen Meer, eingerahmt von den kaukasischen Bergen.

    Die SS-Division Wiking war von Anfang an Teil dieser Operationen. Zunächst wurde sie im Frühjahr 1942 neu organisiert, nachdem sie den Winter an der Mius ausgesessen hatten. Sie bekamen ein Batallion Freiwilliger aus Finnland unterstellt und ihr wurde eine gepanzerte Einheit zugeteilt, welche mit den Pz.Kpfw.II und III ausgerüstet war. Die der Heeresgruppe A unterstellte Division Wiking wurde damals vom SS-Gruppenführer Felix Steiner kommandiert. Am 16. Juli 1942 wurde die Wiking in Marsch gesetzt, zunächst in Richtung Taganrog, einer Hafenstadt am Asowischen Meer. Am 21. Juli begann der Angriff auf die bestens vorbereitete Stadt Rostow, die man 1941 aufgegeben hatte. Nach erbitterten Kämpfen fiel Rostow schließlich am 24. Juli und der Vormarsch nach Osten konnte fortgesetzt werden. Es folgte eine Reihe von Schlachten in der russischen Steppe am Fluss Kuban. Am 16. August stießen endlich auch die finnischen Truppen zu den Wikings. 

     - The SS-Division Wiking in the Caucasus 1942-43

    Mitte September 1942 verlegte die Wiking in Richtung Ost-Kaukasus an die Terek-Front. Dort wurden sie in langwierige Stellungskriege verwickelt, das immer schlechter werdende Wetter tat sein übriges, um den Vormarsch zu einem vorläufigen Ende zu bringen. Das Ziel der Einsätze war die Einnahme der Transportwege über die Russland vom Iran her kommend mit Nachschub durch die Alliierten versorgt wurde. Diese sogenannte Grusinische Heerstraße lag in der Region Grosny-Malgobek-Mozdok. Die Kämpfe dauerten bis über die Mitte des Oktobers hinaus. Der Widerstand der russischen Armee war immens, die Soldaten kämpften entschlossen um jeden Meter Boden. Als sich die Situation der deutschen Truppen an der Front in Stalingrad immer mehr verschlechterte, ordnete die Führung einen Rückzug der Wiking Division aus dem Terek Gebiet an, um in Richtung Stalingrad zu verlegen. Da man wegen der zunehmenden russischen Offensiven keine Möglichkeit sah nach Stalingrad durchzukommen, verlegte man stattdessen wieder zurück in Richtung Rostow am Don. Dabei kam es an Weihnachten 1942 bei Zimovniki zu starken Gefechten, bei denen es zahlreiche Verluste auf beiden Seiten zu verzeichnen gab, bei den Wiking insbesondere unter den finnischen Verbänden. Es folgten weitere Kämpfe entlang der Frontlinie am Fluss Manych. Anfang Februar erreichten sie schließlich ihr Ziel. Bald darauf erhielten die Wiking neue Befehle, sie sollten sich der 1. Panzerarmee anschließen für eine Gegenoffensive an der Mündung des Flusses Donets. 

     - The SS-Division Wiking in the Caucasus 1942-43

     

    Das Buch beschreibt auf seinen 144 Seiten zum Teil sehr detailliert die Geschehnisse rund um den Vormarsch der Wiking Division und ihrer Untereinheiten vom Asowischen Meer bzw. dem Schwarzen Meer in Richtung Kaspisches Meer. Die einzelnen Texte sind so aufgebaut, dass es zunächst einige allgemeine Informationen zur jeweiligen Lage gibt und sich dann Passagen, die aus Kriegstagebüchern stammen könnten, anschließen. Für manche Leser mag der Unterton hier stellenweise einen Tick zu heroisch klingen, ein deutscher Autor hätte das vermutlich etwas differenzierter beschrieben. Es gibt auch eine Reihe von Zitaten, die dann entsprechend kursiv gedruckt sind. Der Autor beschränkt sich wirklich nur auf die militärischen Aspekte und die Truppen, alles was "drumherum" geschieht - nennen wir es einmal so - bleibt außen vor.

    Die einzelnen der elf Kapitel des Buches umfassen ca. 15 Seiten, je zur Hälfte mit Text und Bildern. Das Bildmaterial ist in der Tat sehr umfangreich. Gezeigt werden vor allem Fotos aus dem "echten" Leben der Soldaten und den Kämpfen, also keine Propagandafotos. Die Bildqualität ist dadurch natürlich stellenweise nicht optimal, aber der historische Wert dafür umso höher. Man bekommt einen sehr guten visuellen Eindruck von dem, was zuvor im Text beschrieben wurde. Damit man nicht den geografischen Überblick verliert sind immer wieder einige Karten abgedruckt, auf denen man die Bewegungen der Wiking Division nachverfolgen kann.

    Was mir ein bisschen fehlt in dem Buch ist eine Order of Battle und eine Übersicht über die Zusammensetzung der Wiking-Division. Es ist zwar alles mehr oder weniger im Fließtext beschrieben, aber ein, zwei Seiten dazu wäre schon hilfreich gewesen. Das Buch an sich ist im üblichen Format, d.h. A4 mit Softcover Einband, durchgehend Schwarz-Weiß und auf seidenmattem Papier gedruckt.

     

    Fazit:

    Die vielen authentischen, weil realitätsnahen Bilder machen für mich den Reiz des Buches aus. Mit der leicht heroischen Darstellung der Wiking Division muss man sich abfinden, eine kritische Betrachtung findet im Buch nicht statt, in einer deutschen Publikation wäre das womöglich etwas anders dargestellt.

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